Projekt CMOS /
Update 01.01.2003 / CMOSc Preis
Update 06.08.2002 / SW / Adresse TM
Update 12.11.2001 / CMOSc Mond/Jupiter/Saturn
Update 15.06.2001 / CMOSc FirstStarLight
Update 08.06.2001 / CMOSc
Update 06.06.2001 / Bilder von Herrn Beck / CMOSc
Update 26.10.2000 / 2 Planetenbildchen von Herrn Michna
Update 06.06.2000 / Erstes DeepSkyBild M13
Update 27.05.2000 / Preis CMOSfB
Update 16.05.2000 / Zweites Restlicht-Farbbild und erstes Astro-Bild der CMOSfB-Kamera
Update 20.04.2000 / Erstes Restlicht-Farbbild der CMOSfB-Kamera
Update 13.04.2000 / Defektspezifikation für CMOSfB / CMOSa AST-Bilder auf JPG umgestellt
Update 11.04.2000 / Erstes Windows-SW-Photo mit CMOSfB
Update 02.04.2000 / Photos der Kameras, Gewichtsangaben





CMOSa

Die CMOSa-Kamera (JPG-Dokument / 96kB) wurde für den CCD-Workshop 1998 in Mariazell entwickelt und als Modul für DM 200,- incl. MwSt, Netzteil, Anschlußkabel und LcCCDxx-PD-Software angeboten. Die Kamera wird von etlichen Anwendern seitdem erfolgreich bei der Teleskopsteuerung und bei anderen Meß und Regelaufgaben eingesetzt. Das Gewicht des Kameramoduls ohne Teleskopadapter beträgt 50g.
Hier ein Bild (JPG-Dokument / 10kB) das das Orion-Trapez bei 160x120 Pixel zeigt (aufnahme Herr Uyka / Graz) . Eingestellt war Taktteiler 4, Verstärkung 1, Belichtung 10%, Newton 400mm/1800mm, ohne Dunkelstromkorrektur, ungekühlt bei 11 Grad Umgebungstemperatur.
Noch einige weitere Astrobilder im AST-Format mit 160x120 Pixel, ohne Dunkelstromkorrektur bei ca.15 Grad Umgebungstemperatur, durch einen 9cm Frauenhofer mit 1000mm, fokal b.z.w. mit 2fach Barlow, Taktteiler 3, der Shutter war zwischen 10 % (Mond-fokal) und 60% (Mond-Saturn mit Barlow) eingestellt. Saturn ist ein Einzel-Roh-Bild und die Mondbildchen (ebenfalls Einzelbilder) wurden 1x mit LcCCDxx-PD-Software (Hochpass) "behandelt", ansonsten wurde nichts verändert !
Mond1 (JPG-Dokument / 3kB)
Mond2 (JPG-Dokument / 2kB)
Mond3 (JPG-Dokument / 3kB)
Mond4 (JPG-Dokument / 3kB)
Saturn (JPG-Dokument / 2kB)

(Datenkonverter und Bildverarbeitungssoftware können von der OES CCD/Software/LcCCDxx-PD - Seite kostenlos heruntergeladen werden. Als Zubehör gibt es die entsprechenden Teleskopadapter und diverse Objektie, wie teilweise in obiger Abbildung gezeigt.



CMOSfb

Der Erfolg der Entwicklung bestätigte mich eine Nachfolgeversion - die CMOSfb-Farbkamera (JPG-Dokument / 65kB) - anzufertigen. Der darin enthaltene Chip (PDF-Dokument / 101kB) der Fa. Hewlett Packard ist für astronomische Beobachtung sehr gut geeignet, da er geringen Dunkelstrom und hohe Quanteneffizienz (PDF-Dokument / 46kB) mit relativ großen Pixeln (9um x 9um) kombiniert. Desweiteren besitzt der Sensor auch sehr gute Rauscheigenschaften (PDF-Dokument / 46kB) die diese Technologie gegenüber CCD (PDF-Dokument / 116kB) konkurrenzfähig macht. Ebenso ist die Defektspezifikation (PDF-Dokument / 11kB) sehr gut brauchbar.

Als Software kommt ein kleines DOS- oder WINxx-Minimalprogramm zur Anwendung, das die Farbfähigkeit des Chips und die Möglichkeit einen Auschnitts z.B. zum Nachführen des Teleskops auszulesen ohne die restlichen Pixel bei der Integration zu stören, voll ausnutzen soll. Eine zusätzliche Eigenschaft des Sensors ist, daß man bei der Integration zusehen kann (Akummulation-Mode). In diesem Falle wird bei Auslesen der Pixel deren Inhalt nicht zerstört!

Die Kamera kann per 5m Kabel an den Printerport eines "kompatiblen" PCs angeschlossen werden. Die Peltierkühlung erfolgt 2stufig und ermöglicht Integrationszeiten bis zu 10 min. Die Energieversorgung erfolgt über eine stabilisierte Spannung von 12V..13.8V (2.1A) oder durch Anschluß an eine 12V Batterie (11V..14V). Das Gewicht der Kamera ohne Teleskopadapter beträgt 1.15kg.

Der Preis für diese Kamera beträgt ab 01.06.2000 DM 1145,- incl. MwSt.
(Es handelt sich um ein durch Idealismus vorangetriebenes Selbstkostenprojekt. Somit sind Preisabzüge oder Händlerrabatt nicht möglich!)

Das komplette (Programmier)-Handbuch (PDF-Dokument / 495kB) zum Sensor erläutert die Kombinierbarkeit dieser Nutzungsarten und deren Programmierung.

Als Zubehör gibt es die entsprechenden Teleskopadapter und diverse Objektive, wie teilweise in obiger Abbildung gezeigt.

Erstes Bild: Tasse mit MikeyMaus SW-Auszug. (JPG-Dokument / 44kB)
(Struktur von Leuchtstofflampe, Unschärfe durch Focuseinstellung).

Erstes Restlicht-Farbbild: MAOAM-Packung Farb-Auszug. (JPG; 30kB) Erstes Astro-Farbbild: Mond - Ausschnitt vom Chip 135mm f16 Objektiv (JPG; 3kB) Zweites Restlicht-Farbbild: Windmühle, 6.5 min während Dämmerung etwa um 22:00 belichtet (JPG; 11kB) Mond / H. Grabensteiner / MEADE 8" LX50 f:3,3 (670mm Brennweite) / 0.04s / (Komposit von FF) (JPG; 7kB) M13 / H. Grabensteiner / MEADE 8" LX50 f:3,3 (670mm Brennweite) / 60s (JPG; 14kB) Jupiter / MEADE 10" (10 Meter (Okularprojektion) / 4 sec 10 Bilder (JPG; 9kB) Saturn / MEADE 10" (10 Meter (Okularprojektion) / 10 sec 10 Bilder (JPG; 21kB) Mond / K. Beck St. Pölten / Bresser Refraktor 102/1000mm / 0,06 sec (JPG; 50kB) Jupiter / K. Beck St. Pölten / Keller-Hypergraph VStw Michelb./NÖ 400/6500mm (2xKonverter von 2350mm) / 0,6 sek. (JPG; 8kB) Jupiter / K. Beck St. Pölten / Keller-Hypergraph VStw Michelb./NÖ 400/6500mm (2xKonverter von 2350mm) / 0,6 sek. (JPG; 8kB) Jupiter / K. Beck St. Pölten / Keller-Hypergraph VStw Michelb./NÖ 400/6500mm (2xKonverter von 2350mm) / 0,6 sek. (JPG; 8kB)
Weitere Informationen demnächst auf dieser Seite.





CMOSc

Schon bald gab es auch wünsche nach einer noch kleineren Schwarz-Weiss Nachführkamera nach dem CMOS-Prinzip. Diesmal kam der HDCS1100 Sensor mit 352 Pixel x 288 Pixel (8um x 8um) von Agilent (vormals HewlettPackard - HP) zum Einsatz. Bestückt und zusammengebaut wurde die Kamera von Herrn Sänger von 4PI GmbH (JPG-Dokument / 265kB) ein der Sternwarte Sonneberg angegliedertes StartUp-Unternehmen. Die Entwicklung wurde gemeinsam mit OES GmbH durchgeführt. Der darin enthaltene Chip (PDF-Dokument /48kB) der Fa. Hewlett Packard ist für astronomische Beobachtung sehr gut geeignet, da er geringen Dunkelstrom und hohe Quanteneffizienz (PDF-Dokument / 46kB) mit relativ Pixeln der Größe 8um x 8um kombiniert. Desweiteren besitzt der Sensor auch sehr gute Rauscheigenschaften (PDF-Dokument / 46kB) die diese Technologie gegenüber CCD (PDF-Dokument / 116kB) konkurrenzfähig macht. Ebenso ist die Defektspezifikation (PDF-Dokument / 11kB) sehr gut brauchbar.

Als Software kommt entweder ein kleines DOS-Programm zur Anwendung das lediglich Bilder ausliest und am VGA-Schirm zur Anzeige bringt. Es ist gedacht um die Art und Weise der Programmierung aufzuzeigen und ist deswegen auch als Source (LHA-Dokument / 49kB) verfügbar. Andererseits stellt die Software AMT, ein WINxx-Programm von Herrn Thomas Michna, einem sehr hilfsbereiten Vereinskollegen der Sternwarte Feuerstein, neben guter Benutzerführung auch die Möglichkeiten der Nachführung des Teleskops zur Verfügung.

Die Kamera kann per 5m Kabel an den Printerport eines "kompatiblen" PCs angeschlossen werden. Die Kamera ist nicht peltiergekühlt, hat aber dafür den Vorteil auch am freien Feld ohne zusätzliche Stromversorgung an einem Notebook arbeiten zu können. Die dazu nötige Betriebsenergie wird z.B. am Notebook von der Tatstaturschnittstelle des Notebooks entnommen. Es sind typ. 80mA maximal 120mA (kurzzeitig) bei 5V.
Um das Kamerakabel zu verlängern kann jedes beliebige 1:1 verbundene 25polige SUB-D-Druckerkabel verwendet werden. Das Kabel muß dann zwischen Kamera und dem bestehenden Kabel eingefügt werden. Die einzige Änderung zur üblichen Verdrahtung ist, daß im mitgelieferten Kabel die Ader 25 mit +5V vom Tastaturstecker beschaltet ist.
Das Gewicht der kleinen Kamera (JPG-Dokument / 187kB) ohne Teleskopadapter beträgt nur 200g.

Der Preis für diese Kamera beträgt ab 01.01.2003 DM 185,00 EUR incl. MwSt.
(Es handelt sich um ein durch Idealismus vorangetriebenes Selbstkostenprojekt. Somit sind Preisabzüge oder Händlerrabatt normalerweise nicht möglich!)

Das komplette (Programmier)-Handbuch (PDF-Dokument / 495kB) zum Sensor erläutert weitere Möglichkeiten der Programmierung.

Als Zubehör gibt es die entsprechenden Teleskopadapter.

Anschlüsse und Hinweise:
Das beiliegende Printerportkabel wird einerseits an den 25poligen Stecker der Kamera andererseits an den Printerport des PCs gesteckt. Am PC-seitigen Ende des Kabels ist ein MINI-DIN-Stecker montiert der direkt in den PS2-Tastaturport eines Notebooks gesteckt werden kann. Ein Y-Stück ermöglicht die weitergehende Verwendung einer externen PS2-Tastatur. Für den Anschluß an einen Desktop-PC ist ein Adapter Normal-DIN-Stecker auf PS2-Buchse nötig (liegt bei). Sollte eine nicht PS2-Tastatur angeschlossen werden, so ist noch ein umgekehrter Adapter von PS2-Stecker auf Normal-DIN-Buchse nötig (gibt es im PC-Fachhandel). Über den Tastaturstecker wird die Kamera mit Strom versorgt. Die Kabel sollten vor dem Einschalten des PC gesteckt werden. Erst dannach sollte die Kamera am Teleskop montiert werden. (Um mögliche Störungen des PCs zu vermeiden eventuell die Teleskopmasse/Erdpotential über eine Leitung mit dem Metallgehäuse des PCs verbinden). (Bitte überprüfen Sie auch, ob ein Strom von typ. 100mA für Ihren Tastaturport zulässig ist)
Die CMOSc-Kamera ermöglicht auch die Teleskopsteuerung. Dazu ist ein 15poliger Stecker vorgesehen, der eine Belegung der marktgängigen Kameras aufweist.

Pin 1
Pin 2
Pin 3
Pin 4 rechts (West)
Pin 5 Masse rechts
Pin 6
Pin 7 ab (Sued)
Pin 8 Masse ab
Pin 9
Pin 10 links (Ost)
Pin 11 Masse liks
Pin 12
Pin 13 auf (Nord)
Pin 14 Masse auf
Pin 15


Die Kamerasoftware betätigt ein oder zwei Relais um nach erfolgter Bildaufnahme die Teleskopposition - wenn nötig - zu korrigieren. Dabei werden z.B. die Kontakte 7 und 8 verbunden wenn eine Korrektur nach unten vonnöten ist. Die Dauer läßt sich per Software passend einstellen. Sollte Ihr Teleksop keinen Steuereingang für eine Nachführung besitzen, so können Sie sich so behelfen, daß Sie die Relaiskontakte parallel zu den Tastaturkontakten der Handsteuerbox löten. Es ist dann ein Kabel mit typ. 5 Adern ausreichend, da die Masse auf einer gemeinsamen Ader geführt werden kann. Sollten Sie Zweifel tragen ob die Handschalter eine gemeinsame Masse tragen, so verwenden Sie bitte ein 8-adriges Kabel.

Sollte der PC (Printerport) zu langsam / zu schnell sein zum Betrieb der Kamera, so kann der Kameratakt hardwaremäßig verändert werden. Die Kamera CMOSc hat dazu auf der von der optischen Öffnung abgewandten Schmalseite einen Aufkleber. Wird dieser entfernt so finden Sie eine Jumperleiste. Durch Verändern der Steckposition nach links/rechts können Sie die Kamera in Faktoren von 2 schneller/langsamer laufen lassen. Normalerweise ist aber für 486/Pentium PCs keine Änderung nötig!
First Starlight: 5sec Belichtung / 8mm Objektiv / Zenit 15.06.2001 / 24:00 MESZ (JPG; 95kB) Summe von 10 Bildern obiger Aufnahmen ohne Nachführung (JPG; 30kB) Karte von Herrn Jens Dierks - er hat die Stelle identifiziert! Danke! (GIF; 34kB) Aufnahmesituation für obige Aufnahmen am nächsten Morgen (JPG; 180kB)

Aus obigen Aufnahmen ist entnehmbar, daß Sterne bis etwa 3 Größe bei etwa 6mm Pupille nachgeführt werden können (11Grad Kameratemperatur). Bei üblichen 20cm Teleskopen kommt man also etwa bis 10m5.

Hier kommen die ersten Bilder der CMOSc; am 16" Hypergraph 3200mm focal; von Karl Beck; Sternwarte Niederösterreich / St. Pölten. Mond (JPG; 18kB) Mond (JPG; 17kB) Jupiter (JPG; 2kB) Jupiter (JPG; 2kB) Saturn (JPG; 2kB)

Weitere Informationen demnächst auf dieser Seite.



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